Wer bei dem Begriff "Lüneburger Heide" nur eine violett blühende Heidefläche mit Heidschnucken und summenden Bienen erwartet, der wird erstaunt sein, dass er stattdessen eine Landschaft mit Wäldern, Mooren, Niederungen und Gewässern antrifft. Reine Heideflächen sind heute eher die Ausnahme.

Die rund 7300 Quadratkilometer umfassende Lüneburger Heide reicht im Norden bis an das Urstromtal der Elbe, im Westen bis an die Allermündung bei Verden, im Süden bis an das Urstromtal der Aller und im Osten etwa von Wolfsburg bis Hitzacker.

Die Saale- und die Wartheeiszeit führten zur heutigen Hügellandschaft und hinterließen Sand-, Schutt und Gesteinsmassen. Das Abschmelzen der riesigen Gletscher führte zu den Urstomtälern und zu Schmelzwassertälern, in denen sich später Moore bildeten.

Die Südheide, zu der auch die Region um Eschede zählt, ist ein Teilgebiet der Lüneburger Heide. Celle gilt als Tor zur Südheide.