Samtgemeinde Eschede


Bücher zum ICE-Unglück vom 3. Juni 1998

Fünf Bücher beschäftigen sich mit der ICE-Katastrophe vom 3. Juni 1998 in Eschede und ihren Folgen. Bereits im September 1998 erschien von Erich Preuß im Münchner GeraMond-Verlag „Eschede, 10 Uhr 59 – Die Geschichte einer Eisenbahn-Katastrophe“. Der Eisenbahn-Fachmann und Journalist zeichnet den Hergang des Unglücks nach, erklärt technische Details und stellt die zu diesem Zeitpunkt bekannten Erkenntnisse vor. Auch frühere Unfälle bei der Deutschen Bahn werden beleuchtet.

Im Mai 1999 erschien im Springer-Verlag Berlin/Heidelberg „Die ICE-Katastrophe von Eschede: Erfahrungen und Lehren – eine interdisziplinäre Analyse. Die Herausgeber sind Dr. Ewald Hüls und Professor Dr. Hans-Jörg Oestern. Das Buch fasst die Ergebnisse eines ganztägigen Symposiums am 6. November 1998 in Celle zusammen, auf dem alle an der Bewältigung der ICE-Katastrophe beteiligten Organisationen ihre Erfahrungen darstellten.

Ebenfalls im Mai 1999 erschien „Am Ort der entgleisten Hoffnungen” mit Texten von Cornelia Bolesch, Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung für Norddeutschland, und Dr. Christoph Künkel, bis März 1999 Pastor in Eschede, und Fotografien von Stefan Erfurt. Der Fotograf hatte sich in den Tagen nach dem Unglück in Eschede aufgehalten, den direkten Blick mit der Kamera auf die Unglücksstelle aber vermieden. Eine Ausstellung unter dem gleichen Titel war seit Juli 1998 für gut ein Jahr in Eschede gezeigt worden.

Im Juni 2002 erschien der Band „Hilfe für Helfer – Einsatznachsorge nach dem ICE-Unglück in Eschede“. Die Dokumentation, herausgegeben von der Koordinierungsstelle Einsatznachsorge, beschreibt die Entwicklung der Einsatznachsorge beim Zugunglück in Eschede – von der Initiative Einzelner und der Bildung erster Organisationsstrukturen über die Konzeption und Umsetzung des Projektes bis zur anderthalb Jahre umfassenden Projekttätigkeit.

Zum fünften Jahrestag des ICE-Unglücks veröffentlichte im Mai 2003 der im osthessischen Eichenzell lebende Udo Bauch ein Buch mit dem Titel „Zugunglück von Eschede überlebt – Mein schwerer Weg zurück ins Leben/Ein Opfer berichtet über seine Erfahrungen". Auf 104 Seiten setzt sich der Familienvater, der bei dem Unglück schwer verletzt wurde, mit den Folgen der Katastrophe auseinander. Das Buch ist in zwei Ausführungen als Hardcover und als Paperback erschienen.

 
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