Iris, das Asphalt-Rad

Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde am 4. Juli 1999 Eschedes neuer, multifunktionaler Bahnhof eingeweiht. Damals beherbergte er neben den Räumen des Fahrdienstleiters der Deutschen Bahn AG ein Reisebüro mit örtlicher Anlaufstelle der TourismusRegion Celle, ein Bistro und die Naturparkausstellung „Mensch und Bach”, die Menschen im Luttertal vorstellte.
Zu dieser Bahnhofseinweihung setzen acht internationale Künstler im Bahnhofsumfeld ihr Projekt “Tracce – Spuren” fort, das 1998 am Ätna auf Sizilien begann, Europas mächtigstem und aktivsten Vulkan. „Tracce“, das bedeutet übersetzt aus dem Italienischen „Spuren“. Das Interesse für unsere Spuren der Geschichte sowie die unserer Nachbarn sei Voraussetzung für ein Miteinander in einem Europa, das zusammenwachse, war Leitidee für das gemeinsame
Kunstprojekt.

Ein Teil der Arbeiten war nur am Tag der Bahnhofseinweihung zu sehen und
zu erleben. „Iris“, das Rad aus Asphalt und Eisen von Michael Zwingmann,
das gewissermaßen in den Ort hinein rollt, weiterhin.

 

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