Samtgemeinde Eschede


Neuigkeiten

Jahresrückblick 2018

 

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Eschede,

das Jahr 2018 neigt sich dem Ende, und wie immer möchte ich Ihnen einen kleinen Rückblick über Ereignisse und Entwicklungen in unserer Gemeinde geben.

Wenn wir zurückschauen, dann wird uns das vergangene Jahr noch gut als ungewöhnlich warmes und  trockenes Jahr in Erinnerung sein.

Ein Bilderbuchwetter mit sommerlichen Temperaturen bescherte unseren Freibädern in Eschede und Höfer beste Bedingungen und sorgte für einen regen Badebetrieb von Beginn an.

Im Escheder Bad wurde Jutta Linnewedel Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft Freibad Eschede und Christine Fleger blieb weiterhin Schwimmmeisterin. Das Freibad Eschede konnte wie geplant am 1. Mai, das Heideschwimmbad Höfer am 6. Mai den Badebetrieb eröffnen. Beide Freibäder konnten in diesem andauernd trockenen, heißen Sommer Besucherrekorde verbuchen. Aufgrund des Wetters wurde der Bade-Betrieb sogar über die Saison nach Ende August hinaus verlängert.

Die beiden Freibäder in der Gemeinde werden nunmehr seit fast zwei Jahrzehnten in dieser Form betrieben. Das ist nur möglich, weil sich viele Menschen freiwillig und ehrenamtlich mit großem Engagement einbringen, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.

Im Rahmen des Dorfentwicklungsprogrammes ist für das Projektjahr 2019 die Sanierung der beiden Freibäder Eschede und Höfer beantragt. Die beiden Einrichtungen haben Sanierungsbedarf an verschiedenen Stellen und mit Hilfe dieser finanziellen Unterstützung sollen die sehr schönen Freizeitanlagen zukunftsfähig gemacht werden.

Im April hat der Gemeinderat Eschede mehrheitlich den Dorfentwicklungsplan beschlossen. Im Projektjahr 2018 können sechs Projekte aus dem Förderprogramm „Dorfregion Aschau-Niederung“ des Landes Niedersachsen realisiert werden: der Gebäudeabbruch in der Rebberlaher Straße mit Entwicklung und Schaffung eines Bürgerparks und neuer Zuwegung zur Kindertagesstätte Eschennest; die Erneuerung der Beleuchtung in der Marinesiedlung; die Freiflächengestaltung am Schützenheim Habighorst; Baumpflanzungen am nördlichen Ortsrand der Habighorster Höhe und am Schulweg in Habighorst; die Umfeldgestaltung am Grethehof in Habighorst; die Neugestaltung einer  Erinnerungsstätte am ehemaligen Bergwerk „Maria Glück“ in Höfer. Die Bewilligungen liegen mittlerweile vor und die Umsetzung beginnt in 2019.

Im Mai wurde die künstlerische Ausgestaltung des Fußgängertunnels am Bahnhof Eschede eröffnet. Ein schönes Projekt, das die Initiative Zusammen auf den Weg brachte und das gemeinsam mit Flüchtlingen, Künstlern, Mitbürgern und einer achten Klasse der Oberschule Lachendorf realisiert wurde.

Die Metronom-Eisenbahngesellschaft  hat das Projekt finanziell unterstützt, genauso wie das Projekt zur Aufwertung des Freibereiches auf der Sportanlage im Brunshagen.

Das ICE-Unglück jährte sich am 3.Juni dieses Jahres zum zwanzigsten Mal. Bei der zentralen Trauerfeier an der Unglücksstelle, die mit einer Ansprache von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil begann, brachte auch der derzeitige Bahnvorstand Dr. Richard Lutz sein tiefstes Mitgefühl für die Opfer, Überlebenden und Hinterbliebenen zum Ausdruck. Er bat um Entschuldigung und Verzeihung, der Schmerzen bewusst und in Verneigung vor den Opfern.

Der 1. Bauabschnitt des Feuerwehrgerätehauses steht kurz vor der Fertigstellung. Im Neuen Jahr erfolgen der Umzug der Feuerwehr in die neue Fahrzeughalle, der Abbruch des jetzigen Feuerwehrgerätehauses und der Bau des 2. Bauabschnittes mit dem Sanitär- und Sozialtrakt. Die neue Fahzeughalle nimmt Formen an und mit der entsprechenden Holzverkleidung fügt sie sich – das war unser Ansinnen - gut in die Wohnbebauung ein.

Das 25jährige Jubiläum ihres Bestehens konnten wir dieses Jahr mit der DRK-Kindertagesstätte Osterberg begehen. Am 8. September feierten die Kinder mit ihren Erzieherinnen und Eltern sowie Gästen vom DRK und der Gemeinde Eschede.

Ende  September wurde das neue Sportheim im Brunshagen offiziell eingeweiht. Für knapp 580.000 Euro wurde es umfassend saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Zu 70 Prozent hat die Städtebauförderung die Kosten übernommen. Das umgebaute Haus soll nicht nur eine Stätte für den gesamten TuS Eschede mit seinen Abteilungen sein, sondern allen Vereinen und Verbänden der Gemeinde zur Verfügung stehen.

Im Herbst wurde der alte Markt in der Ortsmitte abgebrochen. Die Sparkasse Celle hat das Areal erworben, um an der Stelle eine neue Geschäftsstelle zu errichten. Der Baubeginn hat sich verzögert und wird im nächsten Frühjahr stattfinden. Freuen wir uns, dass sich die Sparkasse Celle mit dem Neubau zum Standort Eschede bekennt und mit ihrem Vorhaben die Neugestaltung der Ortsmitte sichtbar unterstützt.

Vom 29. September bis zum 3. Oktober haben uns Gäste aus der französischen Partnergemeinde Barneville-Carteret in der Normandie besucht. Der Freundeskreis Barneville-Carteret mit dem Vorsitzenden Klaus-Jürgen Baumeister hat ein umfangreiches Betreuungsprogramm organisiert und mit seinem Team den deutsch-französischen Abend vorbereitet. Erstmals waren junge Reiter*innen zu Gast und haben damit ihren Beitrag zur Erneuerung der Patenschaft geleistet. Ich möchte allen herzlich danken, die durch ihr Engagement zu einer rundum gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

In einer Feierstunde im Oktober hat der Innenminister des Landes Niedersachsen, Boris Pistorius, unserem TuS Eschede den Großen Stern des Sports in Silber überreicht. Mit seinem 2016 gestarteten Projekt „WIR-Gefühl im Sportverein“ werden Flüchtlinge in das Vereinsleben des TuS Eschede integriert. Die Sterne des Sports und besonders das Projekt des TuS Eschede seien ein starkes Zeichen des ehrenamtlichen Engagements, sagte der Innenminister bei der Verleihung. Im Januar 2019 findet das Bundesfinale in Berlin statt, wo dann der Stern des Sports in Gold verliehen wird. Der TuS Eschede ist dort vertreten und wir drücken die Daumen und sind fest überzeugt, dass die Escheder die Auszeichnung verdient haben. Ganz unabhängig aber von der Verleihung von Preisen können wir stolz auf das nachhaltige Engagement unseres TuS für die Integration sein.

Sehr bedauerlich ist, dass das Metronom-Servicecenter im Bahnhof seit Anfang Dezember geschlossen ist. Hier konnten Fahrkarten erworben und Reisen, Hotels und Ferienwohnungen gebucht werden. Gleichwohl steht das Reisebüro in der Ortsmitte zur Verfügung und bietet die entsprechenden Dienstleistungen an. Die Gemeinde Eschede ist Eigentümerin des Bahnhofs und sucht nach einem Nachfolger für die Räumlichkeiten, die das Metronom-Kundenzentrum zehn Jahre lang innehatte.

Gute Nachrichten gab es für Bahnpendler aus Eschede und Unterlüß. Landrat Wiswe und Niedersachsentarif-Geschäftsführer Andreas Meyer haben einen Vertrag über die Einführung des „Celle-Tarifes“ für die Bahnhöfe Eschede und Unterlüß unterzeichnet. Mit dem Fahrplanwechsel am 9.Dezember 2018 sinken die Preise von Fahrkarten-Abonnements zwischen Eschede und Hannover um gut 34 Euro monatlich.

Im Rahmen des zentralen Projektes von Eschede, dem  Entwicklungskonzept des Glockenkolks, wurden die Ratsmitglieder kürzlich umfassend  über den Sachstand und die Entwicklungsperspektiven informiert. Die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts für den Bereich „Glockenkolk“ wurde notwendig, nachdem sich aus der Gemengelage kurz- und mittelfristig geplanter Entwicklungen in diesem Bereich verschiedene Fragestellungen ergeben haben, die nur in gegenseitiger Abstimmung gelöst  werden können. Damit stehen fast alle kommunal genutzten Gebäude im Bereich Glockenkolk auf dem Prüfstand und entsprechend auch die Zuordnung und Organisation der umgebenden Freiflächen und Wege. Ich strebe eine Entscheidung des Rates im nächsten halben Jahr an.

In den letzten Tagen hat uns die erfreuliche Nachricht erreicht, dass die SVO Celle, unser örtlicher Energieversorger, im nächsten Jahr den Breitbandausbau in der Gemeinde Eschede realisieren möchte. Das ist für den Ort eine wichtige und zukunftsweisende Maßnahme, die außerordentlich zu begrüßen ist. Die SVO wird im 1. Quartal in die Vorvermarktungsphase einsteigen und möchte möglichst im Sommer mit dem Bau beginnen. Machen Sie mit, denn persönliche Internet-Aktivitäten funktionieren gesichert und zukunftsfähig schneller, die eigene Immobilie erfährt eine Wertsteigerung, zudem ist der Glasfaseranschluss ein Beitrag des Einzelnen zur Zukunftsfähigkeit des ganzen Heimatorts – für die gegenwärtigen Bewohner und deren Kinder und Enkel

Nun wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest, und zum Jahreswechsel einen guten Rutsch sowie alles Gute für ein gesundes, erfolgreiches, zufriedenes und friedliches Jahr 2019.

Eschede, im Dezember 2018.

Ihr Günter Berg

Bürgermeister der Gemeinde Eschede.


 
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