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Vandalismusschäden in der Gemeinde Eschede

 

In den vergangenen Monaten lässt sich bei uns in der Gemeinde ein trauriger „Trend“ beobachten. Seit Dezember 2017 erlangt die Gemeindeverwaltung ungewöhnlich häufig Kenntnis über Schäden, die durch Vandalismus entstanden sind.

Diese schadhafte Serie begann mit einem fast noch harmlosen Fall, wenn man die jüngsten Ereignisse betrachtet. An der Musenmöhl in der Rebberlaher Straße wurde die gläserne Eingangstür mit Hilfe eines Steins eingeschlagen.

Wie bereits berichtet, folgte im Januar der nächste Schaden. Dieses Mal wurde am Wohnmobilstellplatz in der Uelzener Straße die Trinkwasserentnahmestelle aufgebrochen,  das dort enthaltene Geld gestohlen und die gesamte Anlage völlig zerstört.

Eine ganz neue Eskalationsstufe wurde beim nächsten Fall erreicht.

Dieser stammt vom Ende März und ist schlichtweg als „widerwertig“ einzuordnen. Unbekannte verwüsteten auf dem Friedhof in Habighorst zwei Kindergräber!

Wie auf dem abgebildeten Bild zu sehen, waren die Schäden zwar wieder herrichtbar, jedoch ist die Tat an sich eine widerwertige Respektlosigkeit an einem Ort, der für Würde stehen sollte.

Leider war dieser Fall nicht das letzte Mal, dass diese Respektlosigkeit stattgefunden hat. Erst vergangenen Dienstag wurde erneut auf dem Friedhof Habighorst gewütet. Wie auf den weiteren Bildern zu erkennen ist, wurden Blumen von Grabstätten entfernt und auf einem Weg aufgereiht. Zudem wurde sich die Mühe gemacht, sämtliche Gießkannen mit Wasser zu füllen und ebenfalls auf dem Weg anzuordnen. Der Anblick, der aufgereihten Utensilien erweckte bei diesem Fall den Eindruck eines „dummen Jungenstreichs“.

Auch wenn der Sachschaden bei diesen Fällen vergleichsweise gering ist: Mit ihrer Zerstörung treffen die Täter die Hinterbliebenen auf ganz andere Art und Weise: Wer sich um das Grab seiner Lieben kümmert, ist über die Zerstörungswut der Unbekannten erschüttert.

Diese Taten werden nach dem Strafgesetzbuch, § 168 als Straftat geahndet. die Gemeinde Eschede wird die Verfolgung der Taten anstrengen.

Unter normalen Umständen sind solch Taten keiner Meldung wert, da die Täter wahrscheinlich nur darauf warten, dass ihr „Werk“ bekannt gemacht wird. In diesen Fällen ist es nun jedoch Zeit auf, diese Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Anscheinend gibt es diesen „Trend“ der Respektlosigkeit aktuell. Wir können Sie daher nur bitten wachsam und aufmerksam zu sein, damit solche Schandtaten sich nicht mehr wiederholen können.

Aktuell wird ersten Hinweisen auf die möglichen Täter nachgegangen. Eine Installation von Videoüberwachungsanlagen wird zudem geprüft.

Die Gemeinde Eschede möchte zu dem persönlichen auch einen finanziellen Anreiz bieten. Für den Hinweis, der zur die Ergreifung des Täters oder der Täter führt, wird hiermit eine

Belohnung von 100 €

ausgesetzt.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.