Umnutzung der eOS

11.05.2020

 

In der Zwischenzeit wurde die Baugenehmigung seitens der Baugenehmigungsbehörde des Landkreises Celle erteilt. Die Ausschreibungen (Leistungsverzeichnisse) der einzelnen Gewerke werden aktuell vorbereitet und die Submissionen sollen dann zügig erfolgen.

 

Mit einer Umsetzung der Baumaßnahme ist im Sommer zu rechnen. Die derzeitigen Nutzerinnen und Nutzer werden in Kürze angeschrieben, da das Gebäude im Zuge der Bauarbeiten nicht genutzt werden kann.

 


Chronologie der Planungen

von der eOS zu einem Bürgerhaus Glockenkolk

Präsentation aus der Ratssitzung am 29.08.2019

 

  • Landkreis Celle hat in 2012/13 die Schulstrukturreform umgesetzt, aus der Realschule Eschede wurde die Außenstelle Eschede der OS Lachendorf- Eschede

 

  • Verwaltung und Bürger/innen haben in 2013 bei der Konzeption der Projekte für das Förderprogramm „Städtebauförderung für kleine und mittlere Gemeinden“ die möglicherweise in der Zukunft leer fallende Schule als Handlungsfeld definiert.

 

  • Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 wurde die Außenstelle der OS aufgelöst, die Schüler/innen in Lachendorf beschult

 

  • Bereits im April 2015 hat sich die Politik mit dem Thema beschäftigt und es bestand Konsens, dass eine mögliche Folge Nutzung des Gebäudes unter Einbeziehung sämtlicher Gebäude des Glockenkolks erarbeitet werden muss. Zudem ist die Reduzierung der Unterhaltungskosten anzustreben und das erhebliche Überangebot an öffentlichen Räumen zu betrachten.

 

  • Im Mai 2016 wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt.

 

  • Im Juni 2016 waren die Bürger/innen und Vertreter/innen der Vereine/verbände eingeladen, um Ideen zusammen zu tragen

 

  • Im September 2016 erfolgte eine öffentliche Begehung sämtlicher Gebäude des Glockenkolks.

 

  • Im September 2016 wurde das Sozial Ministerium angeschrieben und auf die Notwendigkeit von Fördermitteln aus dem vorgenannten Programm aufmerksam gemacht.

 

  • Im Frühjahr 2017 kam der Förderbescheid für Mittel aus dem Programm von knapp 1,7 Mio. Euro.

 

  • In 2017 wurde im Rahmen von 2 Klausurtagungen das Thema der Folgenutzung und Umwandlung zu einem Dorfzentrum leidenschaftlich und sehr kontrovers diskutiert

 

  • In 2017 fanden Gespräche mit Jugendlichen und auch mit Familien zu dem Projekt statt.

 

  • Zwischenzeitlich wurde in 2018 überlegt, ob anstelle der Nutzung des langen Gebäudes für diesen Zweck die gleichen Möglichkeiten in anderen Gebäuden bestehen. Die Überlegungen wurden dann jedoch gekänzelt, nachdem sich das als nicht realisierbar und zu teuer herausgestellt hat.

 

  • Zudem wurde überlegt, ob das lange Gebäude mit einem Verbindungsbau zum Gebäude der GS aus 1998 versehen werden kann.

 

  • Ein in 2018 eingerichteter AK hat mehrfach getagt und die Planungsüberlegungen begleitet, er hat auch gemeinsam mit dem AK Grundschule zusammen getagt.

 

  • Im Rahmen der Diskussionen bestand immer wieder die große Sorge, dass die Baukosten aus dem Ruder laufen und die Fördermittel bei weitem nicht ausreichen.

 

  • Die Verwaltung hat daher angesichts des erheblichen Zeitverzuges und der damit verbundenen Baukostensteigerung einen erneuten Förderantrag gestellt und eine Förderzusage über weitere gut 700 T Euro erhalten.

 

  • Letztendlich wurde das Planungsbüro beauftragt, die Planungvoran zu bringen und den Bauantrag vorzubereiten