Freiraumgestaltung Maria-Glück

Der Vorplatz des ehemaligen Salzbergwerks in Höfer wurde nach Schließung des Werks durch das Aufstellen der Seilscheibe und Lore als kleine Gedenkstätte an die Betriebszeit des Werkes hergerichtet. In unmittelbarere Nähe befindet sich das Denkmal der St. Barbara, die bereits während des Betriebes als Schutzpatronin der Bergleute dienen sollte.

 

Über die Jahre hat die Natur sich die Fläche zurückgeholt, sodass man die einstige Bestimmung als Gedenkort und Ehrenmal nur noch erahnen kann. Der Platz liegt nah am Radwegenetz des Landkreises Celle und an einem interessanten, bisher nicht beschilderten Wanderweg. Eine Aufwertung des Ortes zum Erhalt und Verbreitung der Historie des Bergwerks, das für die Gründung des Ortes Höfer von großer Bedeutung ist, und zur Schaffung von Aufenthaltsqualität zwängt sich an dieser Stelle förmlich auf.

 

Die Neuordnung des Vorplatzes der Hauptzufahrt soll konkret wie folgt gestaltet werden:

 

  • Schaffung von Sichtachsen zum Ehrenmal durch das Aufarbeiten des wilden Bewuchses in Richtung Straße
  • Aufarbeitung des umliegenden Bewuchses, insbesondere Freistellung der alten Mauerpfosten in Richtung Bergwerksgelände und Aufarbeitung des rückwärtigen Bereiches der Lore und der Seilscheibe analog eines finnischen Birkenwäldchens.
  • Installation von Lichtquellen zum Beleuchten der St. Barbara und der anderen Bestandteile der bestehenden Gedenkstätte (Seilscheibe, Lore, Mauerpfosten)
  • Schaffung von Aufenthaltsqualität durch Sitzgelegenheiten in einem kommunikativen Platz
  • Anpflanzung eines für unsere Heideregion typischen Bewuchses (Besenheide, Wacholder etc.)

 

Der Antrag auf Förderung über die Dorfentwicklung Aschau-Niederung wurde in der Antragsrunde 2018 beantragt und im April 2019 bewilligt. Insgesamt steht für das Projekt eine Gesamtinvestitionssumme inkl. Planungskosten in Höhe von rd. 50.000 € zur Verfügung. Die Maßnahme wird mit 73 % gefördert.