Bitte beachten Sie die neue Bankverbindung!             Startseite             Datenschutz             Impressum             Login
 
BannerbildBannerbildBannerbild
Link verschicken   Drucken
 

Umnutzung der eOS

24.09.2020

Bereits seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 findet der Schulbetrieb der Oberschule Lachendorf – Außenstelle Eschede nicht mehr vor Ort statt, sondern wurde in Gänze an den Hauptsitz nach Lachendorf verlegt. Seither steht das Gebäude zum Großteil leer –ungenutzte Flächen, welche viel Potenzial aufweisen.

 

Bürger*innen, Politik und Verwaltung waren sich daher recht bald einig, diese Baute zukünftig der Öffentlichkeit zu Gemeinwohlzwecken zur Verfügung zu stellen – und zwar in Form eines Bürgerhauses!

 

Die Umstrukturierungen rund um das Glockenkolk-Areal laufen auf Hochtouren und auch das Gebäude der ehemaligen Oberschule soll künftig Teil des großen Ganzen werden. Neben der Erstellung des Bürgerparks, einer kommunikativen Ortsmitte, umfasst die Neugestaltung rund um den Glockenkolk ebenso auch die Sanierung der Schule, die kindgerechte Umgestaltung des Schulhofes sowie die Attraktivierung der Frei- und Grünflächen innerhalb des Areals. Insgesamt schafft man eine Dorfmitte, einen Treffpunkt für jedermann, in welche nun auch das Bürgerhaus eingebettet wird.

 

Im Vorfeld lief bereits eine Nutzerabfrage, welche ergeben hat, dass innerhalb der Verbände und Vereine Interesse an der Raumnutzung besteht. Die Befragung diente zum einen der Abfrage des generellen Interesses, aber auch der optimalen und bedarfsorientierten Gestaltung der Räumlichkeiten zur potentiellen gemeinschaftlichen Nutzung. So soll etwa Platz für Musikproben, den Grundschulunterricht sowie sportliche und kulinarische Aktivitäten geschaffen werden. Auch das Jugendzentrum soll hier einen neuen bedarfsgerechten Standort erhalten und für den Kindergarten wird ein Multifunktionsraum geschaffen.

 

Herzstück ist die Konzeption des zukünftigen Sitzungszimmers und Bürgersaals. Die Räumlichkeiten innerhalb der Gemeindeverwaltung geben es nicht her, dort Sitzungen oder größere Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Der Bürgersaal bietet zukünftig ausreichend Platz für öffentliche Sitzungen, Veranstaltungen und Informationsabende. Auch die Grundschule könnte diesen Ort für Schulaufführungen oder Elternversammlungen nutzen. Eine multifunktionale Gestaltung macht es möglich, den Bürgersaal individuell zur Verfügung zu stellen. Daran angegliedert soll sich ein modernes und den Bedürfnissen der Rat-, Ausschuss- und Verwaltungsmitglieder entsprechendes Sitzungszimmer wiederfinden. Die Gesamtfläche beider Räume erstreckt sich auf ca. 190 qm.

 

Die Küche und der Werkraum bleiben auch weiterhin für den Schulunterricht oder Kurse der örtlichen Volkshochschule erhalten, werden jedoch an den neuen technischen Standard angepasst, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein.

 

Weiter ist es ein Anliegen, einen barrierefreien Zugang zum Bürgerhaus gewährleisten zu können, weshalb „An der Breite“ ein Aufzug und entsprechende Behindertenparkplätze eingerichtet werden.

 

Die Sanierung der ehemaligen Oberschule ist ein Mammutprojekt, aber auch ein Meilenstein in der Historie Eschedes. Man schafft dadurch einen generationenübergreifenden Ortstreffpunkt, der sowohl das gemeinsame Miteinander als auch die Attraktivität des Ortes an sich stärkt. Zudem leistet das Bürgerhaus einen großen Beitrag für das kulturelle Zusammenleben.

 

Gefördert wird dieses Projekt im Rahmen der Städtebauförderung „Kleinere Städte und Gemeinden“. Die Förderquote beträgt dabei 90 % der Gesamtinvestitionskosten.

 


11.05.2020

 

In der Zwischenzeit wurde die Baugenehmigung seitens der Baugenehmigungsbehörde des Landkreises Celle erteilt. Die Ausschreibungen (Leistungsverzeichnisse) der einzelnen Gewerke werden aktuell vorbereitet und die Submissionen sollen dann zügig erfolgen.

 

Mit einer Umsetzung der Baumaßnahme ist im Sommer zu rechnen. Die derzeitigen Nutzerinnen und Nutzer werden in Kürze angeschrieben, da das Gebäude im Zuge der Bauarbeiten nicht genutzt werden kann.

 


Chronologie der Planungen

von der eOS zu einem Bürgerhaus Glockenkolk

Präsentation aus der Ratssitzung am 29.08.2019

 

  • Landkreis Celle hat in 2012/13 die Schulstrukturreform umgesetzt, aus der Realschule Eschede wurde die Außenstelle Eschede der OS Lachendorf- Eschede

 

  • Verwaltung und Bürger/innen haben in 2013 bei der Konzeption der Projekte für das Förderprogramm „Städtebauförderung für kleine und mittlere Gemeinden“ die möglicherweise in der Zukunft leer fallende Schule als Handlungsfeld definiert.

 

  • Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 wurde die Außenstelle der OS aufgelöst, die Schüler/innen in Lachendorf beschult

 

  • Bereits im April 2015 hat sich die Politik mit dem Thema beschäftigt und es bestand Konsens, dass eine mögliche Folge Nutzung des Gebäudes unter Einbeziehung sämtlicher Gebäude des Glockenkolks erarbeitet werden muss. Zudem ist die Reduzierung der Unterhaltungskosten anzustreben und das erhebliche Überangebot an öffentlichen Räumen zu betrachten.

 

  • Im Mai 2016 wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt.

 

  • Im Juni 2016 waren die Bürger/innen und Vertreter/innen der Vereine/verbände eingeladen, um Ideen zusammen zu tragen

 

  • Im September 2016 erfolgte eine öffentliche Begehung sämtlicher Gebäude des Glockenkolks.

 

  • Im September 2016 wurde das Sozial Ministerium angeschrieben und auf die Notwendigkeit von Fördermitteln aus dem vorgenannten Programm aufmerksam gemacht.

 

  • Im Frühjahr 2017 kam der Förderbescheid für Mittel aus dem Programm von knapp 1,7 Mio. Euro.

 

  • In 2017 wurde im Rahmen von 2 Klausurtagungen das Thema der Folgenutzung und Umwandlung zu einem Dorfzentrum leidenschaftlich und sehr kontrovers diskutiert

 

  • In 2017 fanden Gespräche mit Jugendlichen und auch mit Familien zu dem Projekt statt.

 

  • Zwischenzeitlich wurde in 2018 überlegt, ob anstelle der Nutzung des langen Gebäudes für diesen Zweck die gleichen Möglichkeiten in anderen Gebäuden bestehen. Die Überlegungen wurden dann jedoch gekänzelt, nachdem sich das als nicht realisierbar und zu teuer herausgestellt hat.

 

  • Zudem wurde überlegt, ob das lange Gebäude mit einem Verbindungsbau zum Gebäude der GS aus 1998 versehen werden kann.

 

  • Ein in 2018 eingerichteter AK hat mehrfach getagt und die Planungsüberlegungen begleitet, er hat auch gemeinsam mit dem AK Grundschule zusammen getagt.

 

  • Im Rahmen der Diskussionen bestand immer wieder die große Sorge, dass die Baukosten aus dem Ruder laufen und die Fördermittel bei weitem nicht ausreichen.

 

  • Die Verwaltung hat daher angesichts des erheblichen Zeitverzuges und der damit verbundenen Baukostensteigerung einen erneuten Förderantrag gestellt und eine Förderzusage über weitere gut 700 T Euro erhalten.

 

  • Letztendlich wurde das Planungsbüro beauftragt, die Planungvoran zu bringen und den Bauantrag vorzubereiten
66
77
88