Bürgerhaus

06.05.2022

Ihr Bürgerhaus – der Bürgersaal als „Herzstück“ im 1. Obergeschoss

 

Grundriss 1. OG  

 

Stephanie Erikson – Präventologin aus Eschede

 

Stephanie Erikson

 

Wofür engagieren Sie sich und warum machen Sie das?

 

Vor einigen Jahren habe ich mich dazu entschieden, beruflich neue Wege einzuschlagen und so ein Fachstudium der Präventologie zu beginnen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums eröffnete ich vor fast 9 Jahren meine erste „Präventologische Beratungspraxis“ hier in Eschede. Nach weiteren Fortbildungen zur Entspannungstrainerin und Meditationslehrerin zog ich mit der Praxis in die Räumlichkeiten des „Kaiserlichen Postamts“ in der Bahnhofstraße. Heute findet man meine Praxis für Stressbalance „ZeitRäume“ in der Celler Straße 24 in Eschede.

Mein Ziel ist es, den Menschen, die zu mir kommen, den Raum zu geben, in dem sie vertrauensoll über ihre kleinen und großen Probleme sprechen können. Wir können dann gemeinsam die Gedanken sortieren und über weitere Schritte und Lösungsmöglichkeiten nachdenken. Oft gelingt dieses gut durch Entspannung, Meditation und Atemübungen. Allerdings stelle ich weder Diagnosen, noch führe ich Therapien durch!

Wir Präventologen möchten den Menschen helfen, mehr Einfluss auf ihre eigene Gesundheit und Lebenswelt auszuüben und möchten ihnen zugleich ermöglichen, Entscheidungen in ihrem Lebensalltag zu treffen, die ihrer Gesundheit zugutekommen.

 

 

Wie nehmen Sie die baulichen Veränderungen im Glockenkolk wahr?

 

Ich stehe den baulichen Veränderungen im gesamten Glockenkolk sehr positiv gegenüber.

 

Durch dieses Areal, dem Zusammenspiel aus Bürgerhaus und Bürgerpark, wird eine Begegnungsstätte für Jung und Alt geschaffen. Ich erhoffe mir in dem Bürgerhaus zentrierte Räumlichkeiten, die es den verschiedenen Menschengruppen ermöglichen, „unter Leute zu kommen“, sich zu begegnen und auf den verschiedenen Wegen ins Gespräch zu kommen und vielleicht gegenseitig zu unterstützen.

 

 

Was erhoffen Sie sich davon, für die Gemeinde, aber auch für Ihr Engagement?

 

Ich selbst habe viele Klienten aus anderen Gemeinden, die gern weitere Wege nach Eschede auf sich nehmen – auch weil die Angebote vor Ort fehlen. Hier hat man nun Möglichkeiten, Räumlichkeiten für solche Angebote in Eschede und für die Escheder zu integrieren.

 

Aktuell, bedingt durch die Coronasituation, mussten auch viele meiner Kurse komplett ausfallen und nur einige konnten online stattfinden. Die Onlineangebote haben sich während der Pandemie vermehrt integriert und werden vermutlich auch künftig in gewissem Umfang bestehen bleiben. In vielen Bereichen hat es sich auch bewährt – so hatte ich die Möglichkeit, Menschen in ganz Deutschland über meine Videos auf Plattformen wie YouTube zu erreichen, die ich vor Ort nie hätte kennen lernen dürfen.

Aber nun ist es auch wichtig, wieder Veranstaltungen und Kurse vor Ort stattfinden zu lassen – der persönliche Kontakt ist gerade in diesen Zeiten noch wichtiger geworden. Die Menschen möchten wieder mit anderen Menschen zusammenkommen.

 

2,6 Mio. € Baukosten für das Bürgerhaus - rausgeschmissen oder gut angelegt?

 

Ich würde sagen, es trifft hier das glatte Gegenteil von „rausgeschmissen“ zu. Mit den verschiedenen Maßnahmen wird hier etwas geschaffen, was Eschede nun nach all den Jahren braucht.

 

Heutzutage ist leider oftmals der Fernseher die Kultur. Umso wichtiger ist es also, die Kultur auch durch kleinere Angebot näher zu bringen und dafür werden entsprechende Räume und Plätze benötigt. Insbesondere durch Corona ist das lange auf der Strecke geblieben.

Auch benötigen die Vereine, die VHS u.a., aber auch die tollen Dienstleister im Gesundheitssektor, die in Eschede wohnen, gut zugängliche Räume für ihre vielfältigen und wichtigen Angebote.

 

 

Finden Sie ein entsprechendes Raumangebot wichtig für unsere Vereine?

 

Das Raumangebot in Eschede unterliegt definitiv dem vorhandenen Bedarf.

 

Auch ich bin seit langer Zeit auf der Suche nach adäquaten und größeren Räumlichkeiten, um wieder Kurse größerer Art anbieten zu können. Meine aktuelle Praxis bietet lediglich Räumlichkeiten für Einzelgespräche.

 

 

Wie nimmt die Öffentlichkeit die Veränderungen wahr? Was hören Sie von Familienangehörigen, Freunden etc.?

 

Es gibt durchaus kritische Stimmen.

Das liegt, so denke ich, aber auch daran, dass die Veränderungen lange Zeit nicht gesehen werden konnten. Veränderungen im Bürgerpark werden direkt beim Vorbeigehen erkannt. Das Bürgerhaus ist in sich geschlossen, lediglich die Autos der Baufirmen sind zu sehen. Die veröffentlichten Fotos ermöglichen es immer wieder, sich ein Bild davon zu machen. Aber nicht jeder nimmt von der Berichterstattung Notiz.

 

Ich denke, auch hier wird es noch nach der Eröffnung wichtig sein, „einen langen Atem“ zu haben und die Bürger „abzuholen“ und zu beteiligen. Diese entstehenden Raumangebote müssen sich etablieren.

 

Wichtig ist auch, die Zufriedenheit zu erreichen. Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel ein Tag der offenen Tür, an dem sich die verschiedenen Nutzer mit Ihren Angeboten vorstellen und mit Interessenten in den Austausch kommen, dazu beitragen kann.

 

Nur so kann ein Bürgerhaus belebt und getragen werden.

 

 

Was sagen Sie zum künftigen Bürgersaal?

 

Der Raum bietet sich mit seiner Größe optimal für Veranstaltungen kleinerer Art an.

 

Vor ein paar Jahren habe ich verschiedene Veranstaltungen im Auftrag der Gemeinde in der „Glockenkolkhalle“ und „Musenmöhl“ organisiert. Diese Räume waren für die Art der Veranstaltungen oft nicht optimal. Viel Dekoration und aufwendiger Umbau waren nötig um Atmosphäre zu schaffen.

Der neue Bürgersaal bietet nun grundsätzlich eine solche gute Atmosphäre. Hier kann ich mir regelmäßig kleine Konzerte mit Singer-Songwritern, Lesungen, Poetry Slam oder Aufführungen gut vorstellen.

 

14.04.2022

 

Ihr Bürgerhaus – der Jugendtreff im Erdgeschoss

 

 

Nina Kruse – Jugendpflegerin der Gemeinde Eschede

 

Engagement (was bieten Sie an) und warum machen Sie das (bezogen auf die Funktion)?

 

Ich betreue seit meiner Ausbildung vor über 15 Jahren Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Eschede. Seit 2011 bin ich hier als Jugendpflegerin tätig und schaffe offene Anlaufstellen und Angebote für Heranwachsende ab Schulkindalter. Bei uns ist jeder willkommen, findet ein offenes Ohr und wenn gewünscht auch Hilfe in Rat und – gegebenenfalls – auch Tat. In den Ferien sorgen wir mit Aktionen und Fahrten für hoffentlich viele schöne Erlebnisse.  Ich liebe die abwechslungsreiche Arbeit, die Gestaltungsmöglichkeiten und wünsche mir, etwas Positives zum Leben der kleinen und größeren Escheder beitragen zu können.

 

Wie nehmen Sie die baulichen Veränderungen im Glockenkolk wahr?

(Freifläche, Bürgerhaus)

 

Die Entwicklungen rund um den Glockenkolk nehme ich durchweg positiv wahr.

Natürlich sind auch wir etwas „baumüde“, sehen aber ganz klar den Mehrwert, den die Baumaßnahmen mit sich bringen.

Nicht viele Gemeinden haben das Glück, einen solchen „Campus“ im Dorfkern zu entwickeln. Es ist künftig ein Zusammenspiel zwischen Schule, Kindergarten, den Sport- bzw. Mehrzweckhallen und dem Bürgerhaus. Kurze und vor allem verkehrsruhige Wege für die Kinder.

 

Was erhoffen Sie sich davon, für die Gemeinde, aber auch für Ihr Engagement

 

Es wird Zeit, dass endlich wieder (ein) adäquater Raum für die offene Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen zur Verfügung steht, den sie als einen zwar betreuten, aber auch freien Bereich außerhalb des Elternhauses nutzen können. Für die Entwicklung kann das wichtige Impulse bringen und auch die Anbindung der Heranwachsenden an die Gesellschaft und den Ort fördern. 

Wir freuen uns sehr auf die vielfältigen Projekte, die wir dort - auch gemeinsam mit dem Familienbüro, der Integrationsbeauftragten und anderen Kooperationspartnern - umsetzen können.

 

2,6 Mio. €, rausgeschmissen oder gut angelegt

 

Definitiv gut angelegt!

Mit den vielen Projekten hier im Ortskern hat die Gemeinde ein Zeichen gesetzt. Es ist insbesondere mit Blick auf meine Tätigkeit ein Geschenk an die Kinder und Jugendlichen!

 

Leider stellen wir immer wieder fest, dass viele Kommunen mit maroden und leerstehenden Gebäuden zu kämpfen haben.

 

Nun ist alles auf einem Fleck. Ein solcher Ortskern wirkt der Dezentralisierung entgegen, fördert die Gemeindeentwicklung und macht das Dorf attraktiver.

 

Ich bin festen Überzeugung, dass in ein paar Jahren niemand mehr sagen wird, dass sich der Umbau nicht gelohnt hat!

 

Raumangebot, wichtig für unsere Vereine?

 

Definitiv, es muss losgehen! Insbesondere nach Corona besteht ein großer Nachholbedarf in verschiedenen Hinsichten.

Räume sind dafür essentiell, ohne diese ist es nicht möglich. Das Bürgerhaus muss belebt werden, wir freuen uns, unseren Teil dazu beizutragen.

 

Wie nimmt die Öffentlichkeit die Veränderungen wahr, was hören sie von Familienangehörigen, Freunden etc.?

 

Leider nehme ich immer noch überwiegend Kritik hinsichtlich der Baumaßnahmen wahr.

 

Zwischen all den Überlegungen, die man hinsichtlich des Gebäudes der ehem. Oberschule angestellt hat, war diese die einzig Richtige. Ein weiterer Leerstand wäre nicht in Frage gekommen, ein Abriss noch umso weniger.

 

Die Bedarfe zur Nutzung sind definitiv da – es wurde hier ein Vorzeigeprojekt in Sachen Bürgerbeteiligung geschaffen.

 

Die mehrfach geäußerte Kritik ist da für mich absolut nicht nachvollziehbar.

 

Gemeindesaal?

 

Nicht nur wir werden gern auf den Saal für größere Veranstaltungen zurückgreifen.

 

Auch für andere ist es die Chance, einen großen Saal mit guter Ausstattung für Vorführungen oder Seminare zu nutzen.

 


31.03.2022

 

Nicht nur das Wetter wird besser, auch die Fertigstellung des Bürgerhauses in diesem Sommer rückt damit näher!

 

Im Rahmen einer Gesprächsreihe mit zukünftigen Nutzern des Bürgerhauses werden wir Sie in den kommenden Wochen virtuell durch Ihr Bürgerhaus führen.

Zur besseren Übersichtlichkeit führen wir Sie durch die einzelnen Etagen.

 

Insgesamt 1.300 m², verteilt auf drei Ebenen mit 15 Räumen für rund 260.000 €!

Genau das ist der Eigenanteil der Gemeinde Eschede. 90 % der Baukosten werden durch die Städtebauförderung finanziert.

 

Durch die Bündelung der Nutzungen in einem Gebäude konnte z.B. auf das Gebäude des ehemaligen Jugendtreffs verzichtet werden. Weiter werden durch diese Bündelung und die technische Aufwertung die Bewirtschaftungskosten gesenkt werden.

 

Bürgerhaus und Bürgerpark bilden zukünftig eine Einheit, die den Ortskern nachhaltig positiv verändert und zu dem Treffpunkt der Öffentlichkeit werden kann.

 

Auch von außen wird uns gespiegelt, dass Eschede mit diesen beiden Projekten ein großer Wurf gelungen ist.

 

Wir freuen uns auf die Gesprächspartner*innen!

 


01.11.2021

 

Corona und anderen Widrigkeiten zum Trotz tummeln sich die Handwerker auf der Baustelle „Bürgerhaus“. Der Baufortschritt ist jetzt deutlich erkennbar und die einzelnen Nutzungseinheiten nehmen Gestalt an. Aus der Bevölkerung wird uns die Vorfreude auf das Bürgerhaus gespiegelt.

 

Leider verzögert sich die Fertigstellung aus Gründen, die wir und die Planer nicht beeinflussen können. Die Situation am Handwerker- und Baustoffmarkt ist wie sie ist - angespannt.

 

Auch wenn es weitere Zwischenberichte zum Baufortschritt im Bürgerhaus geben wird, soll bereits heute auf die geplante Fertigstellung im Sommer 2022 hingewiesen werden.

 


18.12.2020

 

Jahresrückblick...

 

Nach zahlreichen Beratungen und einer intensiven Nutzerbeteiligung konnte in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zum Bürgerhaus begonnen werden. Vorbereitende Elektroarbeiten, umfangreiche Abbrucharbeiten und wiederaufbauende Mauerarbeiten haben das Innere der ehemaligen Oberschule stark verändert.

Die Ausschreibungen zu Heizungs- und Sanitäranlagen sind am Markt, die zu den Stahl-, Trocken- und Malerarbeiten werden derzeit vorbereitet.

Begehungen mit dem Brandschutzsachverständigen, den Statikern und sonstigen Bauexperten binden Zeit, sind aber für das Gelingen des Projektes unabdingbar.

 

In der großen Hoffnung, dass die Pandemie in 2021 überwunden werden kann, machen wir uns an die anstehenden Arbeiten im Bürgerhaus.

 

Wir werden Sie weiterhin hier und auf unserer Facebookseite auf dem Laufenden halten!


10.11.2020

 

Nachdem die vorbereitenden Elektroarbeiten für den Umbau bereits im Juli begonnen haben, ist nun der Startschuss für die Abbruch- und Rohbauarbeiten gefallen. Neben zahlreichen Entrümpelungen, Wand- und Türdurchbrüchen sowie Abrissen von Deckenverkleidungen werden durch die Arbeiten u.a. die notwendigen Vorbereitungen für die Aufzugsanlage getroffen, die von der Straße 'An der Breite' künftig einen barrierefreien Zugang zum Gebäude ermöglichen wird.

Um eine Gefährdung der Schulkinder und Nutzer der Glockenkolkhalle auszuschließen, wurde dafür auf dem unteren Schulhof ein Bauzaun aufgestellt. Der Zugang zu der Grundschule und der Glockenkolkhalle ist für die Dauer der Arbeiten entsprechend sichergestellt.

Im nächsten Schritt sollen die Wärmedämmungs- u. Trockenbauarbeiten erfolgen, die Aufträge dafür werden zeitnah vergeben.


24.09.2020

 

Bereits seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 findet der Schulbetrieb der Oberschule Lachendorf – Außenstelle Eschede nicht mehr vor Ort statt, sondern wurde in Gänze an den Hauptsitz nach Lachendorf verlegt. Seither steht das Gebäude zum Großteil leer –ungenutzte Flächen, welche viel Potenzial aufweisen.

 

Bürger*innen, Politik und Verwaltung waren sich daher recht bald einig, diese Baute zukünftig der Öffentlichkeit zu Gemeinwohlzwecken zur Verfügung zu stellen – und zwar in Form eines Bürgerhauses!

 

Die Umstrukturierungen rund um das Glockenkolk-Areal laufen auf Hochtouren und auch das Gebäude der ehemaligen Oberschule soll künftig Teil des großen Ganzen werden. Neben der Erstellung des Bürgerparks, einer kommunikativen Ortsmitte, umfasst die Neugestaltung rund um den Glockenkolk ebenso auch die Sanierung der Schule, die kindgerechte Umgestaltung des Schulhofes sowie die Attraktivierung der Frei- und Grünflächen innerhalb des Areals. Insgesamt schafft man eine Dorfmitte, einen Treffpunkt für jedermann, in welche nun auch das Bürgerhaus eingebettet wird.

 

Im Vorfeld lief bereits eine Nutzerabfrage, welche ergeben hat, dass innerhalb der Verbände und Vereine Interesse an der Raumnutzung besteht. Die Befragung diente zum einen der Abfrage des generellen Interesses, aber auch der optimalen und bedarfsorientierten Gestaltung der Räumlichkeiten zur potentiellen gemeinschaftlichen Nutzung. So soll etwa Platz für Musikproben, den Grundschulunterricht sowie sportliche und kulinarische Aktivitäten geschaffen werden. Auch das Jugendzentrum soll hier einen neuen bedarfsgerechten Standort erhalten und für den Kindergarten wird ein Multifunktionsraum geschaffen.

 

Herzstück ist die Konzeption des zukünftigen Sitzungszimmers und Bürgersaals. Die Räumlichkeiten innerhalb der Gemeindeverwaltung geben es nicht her, dort Sitzungen oder größere Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Der Bürgersaal bietet zukünftig ausreichend Platz für öffentliche Sitzungen, Veranstaltungen und Informationsabende. Auch die Grundschule könnte diesen Ort für Schulaufführungen oder Elternversammlungen nutzen. Eine multifunktionale Gestaltung macht es möglich, den Bürgersaal individuell zur Verfügung zu stellen. Daran angegliedert soll sich ein modernes und den Bedürfnissen der Rat-, Ausschuss- und Verwaltungsmitglieder entsprechendes Sitzungszimmer wiederfinden. Die Gesamtfläche beider Räume erstreckt sich auf ca. 190 qm.

 

Die Küche und der Werkraum bleiben auch weiterhin für den Schulunterricht oder Kurse der örtlichen Volkshochschule erhalten, werden jedoch an den neuen technischen Standard angepasst, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein.

 

Weiter ist es ein Anliegen, einen barrierefreien Zugang zum Bürgerhaus gewährleisten zu können, weshalb „An der Breite“ ein Aufzug und entsprechende Behindertenparkplätze eingerichtet werden.

 

Die Sanierung der ehemaligen Oberschule ist ein Mammutprojekt, aber auch ein Meilenstein in der Historie Eschedes. Man schafft dadurch einen generationenübergreifenden Ortstreffpunkt, der sowohl das gemeinsame Miteinander als auch die Attraktivität des Ortes an sich stärkt. Zudem leistet das Bürgerhaus einen großen Beitrag für das kulturelle Zusammenleben.

 

Gefördert wird dieses Projekt im Rahmen der Städtebauförderung „Kleinere Städte und Gemeinden“. Die Förderquote beträgt dabei 90 % der Gesamtinvestitionskosten.

 


11.05.2020

 

In der Zwischenzeit wurde die Baugenehmigung seitens der Baugenehmigungsbehörde des Landkreises Celle erteilt. Die Ausschreibungen (Leistungsverzeichnisse) der einzelnen Gewerke werden aktuell vorbereitet und die Submissionen sollen dann zügig erfolgen.

 

Mit einer Umsetzung der Baumaßnahme ist im Sommer zu rechnen. Die derzeitigen Nutzerinnen und Nutzer werden in Kürze angeschrieben, da das Gebäude im Zuge der Bauarbeiten nicht genutzt werden kann.

 


Chronologie der Planungen

von der eOS zu einem Bürgerhaus Glockenkolk

Präsentation aus der Ratssitzung am 29.08.2019

 

  • Landkreis Celle hat in 2012/13 die Schulstrukturreform umgesetzt, aus der Realschule Eschede wurde die Außenstelle Eschede der OS Lachendorf- Eschede

 

  • Verwaltung und Bürger/innen haben in 2013 bei der Konzeption der Projekte für das Förderprogramm „Städtebauförderung für kleine und mittlere Gemeinden“ die möglicherweise in der Zukunft leer fallende Schule als Handlungsfeld definiert.

 

  • Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 wurde die Außenstelle der OS aufgelöst, die Schüler/innen in Lachendorf beschult

 

  • Bereits im April 2015 hat sich die Politik mit dem Thema beschäftigt und es bestand Konsens, dass eine mögliche Folge Nutzung des Gebäudes unter Einbeziehung sämtlicher Gebäude des Glockenkolks erarbeitet werden muss. Zudem ist die Reduzierung der Unterhaltungskosten anzustreben und das erhebliche Überangebot an öffentlichen Räumen zu betrachten.

 

  • Im Mai 2016 wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt.

 

  • Im Juni 2016 waren die Bürger/innen und Vertreter/innen der Vereine/verbände eingeladen, um Ideen zusammen zu tragen

 

  • Im September 2016 erfolgte eine öffentliche Begehung sämtlicher Gebäude des Glockenkolks.

 

  • Im September 2016 wurde das Sozial Ministerium angeschrieben und auf die Notwendigkeit von Fördermitteln aus dem vorgenannten Programm aufmerksam gemacht.

 

  • Im Frühjahr 2017 kam der Förderbescheid für Mittel aus dem Programm von knapp 1,7 Mio. Euro.

 

  • In 2017 wurde im Rahmen von 2 Klausurtagungen das Thema der Folgenutzung und Umwandlung zu einem Dorfzentrum leidenschaftlich und sehr kontrovers diskutiert

 

  • In 2017 fanden Gespräche mit Jugendlichen und auch mit Familien zu dem Projekt statt.

 

  • Zwischenzeitlich wurde in 2018 überlegt, ob anstelle der Nutzung des langen Gebäudes für diesen Zweck die gleichen Möglichkeiten in anderen Gebäuden bestehen. Die Überlegungen wurden dann jedoch gekänzelt, nachdem sich das als nicht realisierbar und zu teuer herausgestellt hat.

 

  • Zudem wurde überlegt, ob das lange Gebäude mit einem Verbindungsbau zum Gebäude der GS aus 1998 versehen werden kann.

 

  • Ein in 2018 eingerichteter AK hat mehrfach getagt und die Planungsüberlegungen begleitet, er hat auch gemeinsam mit dem AK Grundschule zusammen getagt.

 

  • Im Rahmen der Diskussionen bestand immer wieder die große Sorge, dass die Baukosten aus dem Ruder laufen und die Fördermittel bei weitem nicht ausreichen.

 

  • Die Verwaltung hat daher angesichts des erheblichen Zeitverzuges und der damit verbundenen Baukostensteigerung einen erneuten Förderantrag gestellt und eine Förderzusage über weitere gut 700 T Euro erhalten.

 

  • Letztendlich wurde das Planungsbüro beauftragt, die Planungvoran zu bringen und den Bauantrag vorzubereiten
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