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Feuerwehrgerätehaus Eschede

Ansicht von oben (Julian Peters)
Ansicht (Torben Lilje)

Neues Feuerwehrgerätehaus als architektonischer Blickfang Eschedes

 

Die Freiwillige Feuerwehr Eschede ist eine Stützpunktfeuerwehr mit Zusatzausstattung, im Landkreis Celle. Abgestimmt auf das besondere Anforderungsprofil im Ort - und in der Gemeinde Eschede, liegt der Einsatzschwerpunkt in der Schadensbegrenzung und Gefahrenabwehr. Diese Aufgaben erfordern ein Maß an Fortschrittlichkeit und guter Ausstattung.

 

Aus diesem Grund ist im Kern von Eschede seit Kurzem ein moderner und technisch voll funktionsfähiger Stützpunkt für die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Eschede zu finden. Dieser zeichnet sich nicht nur durch seinen technisch modernen und energetisch hochwertigen Standard, sondern auch durch die äußere Hülle aus. Die äußere Holzvertäfelung, sowie die großzügige Fensterfront sind ein wahrer Hingucker.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, das neue Gebäude mit seinen Dimensionen - durch eine moderne Architektur und die behutsam verwendeten Baumaterialien - in das bestehende Gebiet einzufügen“, so Bürgermeister Günter Berg zum Projekt.

Der Neubau teilte sich in zwei Bauphasen auf. Im ersten Abschnitt wurde die großzügige Fahrzeughalle mit Platz für eine Erweiterung des Fuhrparks, sowie eine Werkstatt und ein Lagerraum erstellt. Außerdem erfolgte die Einrichtung eines so genannten „Dekon-Raumes“. Dieser dient dazu die mit Rauch, Ruß und Schmutz kontaminierte Kleidung in diesem Raum zu reinigen, sodass die Schadstoffe nicht durch das Gebäude und in die Umkleiden getragen werden.

 

Im zweiten Abschnitt folgte dann die Herstellung der Umkleiden und des Sanitärbereiches. Das neue Feuerwehrgerätehaus ist sowohl technisch als auch in energetischer Hinsicht auf dem neuesten Stand: von der Beleuchtung über die Steuerung der Sektionaltore bis hin zur Abgassauganlage finden sich zum Teil vollautomatisierte Prozesse, die die Einsatzkräfte in Notsituationen, in denen jede Sekunde zählt, weitestgehend unterstützen sollen.

Ortsbrandmeister Gerald Lange begeistert: „Ein Highlight sind die automatisierten Prozesse, die dafür sorgen, dass bei einer Einsatzmeldung das Gerätehaus sofort in einen aktiven Zustand hochfährt – die Temperatur passt sich an, Lichter werden eingeschaltet und es wird ein reibungsloser Zugang zum Gebäude in Eilfällen ermöglicht.“

Bei den Planarbeiten wurde nachhaltig und mit Weitblick gedacht und auf erneuerbare Energien gesetzt. So ziert das Dach des Gerätehauses eine Photovoltaikanlage, die unter anderem dazu dient, die Betriebskosten zu senken. Außerdem kann das Gerätehaus bei Bedarf individuell erweitert und ausgeweitet werden.

 

Die endgültige Fertigstellung der Arbeiten inkl. aller Endabrechnungen ist in der ersten Jahreshälfte 2020 erfolgt.

Trotz dessen, dass der Betrieb der Feuerwehr als Pflichtaufgabe der Gemeinde grundsätzlich nicht förderfähig ist, wurde das Projekt durch den Landkreis Celle mit 20 % der Gesamtkosten bezuschusst.

 

Zu großer Freude aller Beteiligten und der Planer selbst wurde das Feuerwehrgerätehaus für den „Tag der Architektur 2020“ vorgeschlagen. Dies ist eine Auszeichnung für die hochwertige planerische Leistung und die konstruktive Zusammenarbeit aller an diesem Projekt mitwirkenden Kräfte.

 

Auch Gerald Lange freut sich, dass das neue Feuerwehrgerätehaus hinsichtlich der technischen Ausstattung und der modernen Ansicht sowohl innerhalb der Feuerwehr als auch außerhalb auf positives Feedback stößt.

 

Die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses konnte aufgrund der Corona Pandemie nicht wie geplant stattfinden. Inwiefern und wann diese nachgeholt wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Sofern es dazu Neuerungen gibt, werden wir Sie darüber selbstverständlich informieren!

 

Impressionen des Neubaus: